Muss ein häusliches Arbeitszimmer objektiv erforderlich sein?

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einer aktuellen Entscheidung dazu Stellung genommen, ob ein Arbeitszimmer auch erforderlich sein muss, um die damit verbundenen Aufwendungen steuerlich geltend machen zu können.

Ein Steuerpflichtiger erzielte Einkünfte u.a. aus Kapitalvermögen sowie Vermietung und Verpachtung. Dazu nutzte er einen Raum seiner Wohnung, der büromäßig ausgestattet war, um darin sämtliche Bank-, Versicherungs-, Vermietungs- und Steuerunterlagen aufzubewahren. Der Steuerpflichtige nutzte dieses Zimmer zu 50 % zur Verwaltung seines Kapitalvermögens und zu 50 % zur Verwaltung der Mietverhältnisse und Mietobjekte sowie zur sonstigen Vermögensverwaltung. In seiner Einkommensteuererklärung machte er bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung Aufwendungen für das Zimmer als Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer geltend. Weder das Finanzamt (FA) noch das Finanzgericht (FG) folgten dem. Das FG verneinte den Abzug der Aufwendungen u.a. mit dem Argument, dieses sei nicht erforderlich. Der BFH sah dies teilweise anders.

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